Manueller Run
Neben automatischen Auslösern wie Zeitplan oder Webhook kannst du praktisch jeden Flow zusätzlich von Hand starten — zum Testen oder als bewusst ausgelöste Aktion.
Wer manuell starten darf
Um einen Flow manuell zu starten, benötigst du mindestens die Berechtigung „Flows starten“ (siehe Rechte). In der Flow-Übersicht siehst du dabei nur Flows, die für dich sichtbar sind — also unbeschränkte Flows sowie Flows, bei denen du auf der Zugriffsliste stehst.
Ablauf eines manuellen Runs
Öffne den gewünschten Flow und klicke auf „Workflow jetzt starten“. Der Lauf beginnt sofort und wird als Zeitleiste dargestellt: Jedes durchlaufene Modul erscheint als eigener Eintrag, der sich während der Ausführung dreht und nach Abschluss den erreichten Status zeigt. Fordert ein Modul im Ablauf eine Eingabe — etwa einen Datei-Upload, eine Ja/Nein-Entscheidung, eine Texteingabe oder eine Auswahl — hält der Lauf an dieser Stelle an und wartet, bis du die Eingabe machst.
Auch Bedingungen und Verzweigungen werden in einem manuellen Run ganz normal durchlaufen: Der Lauf nimmt automatisch den passenden Zweig und zeigt in der Zeitleiste, welcher Weg genommen wurde. Nur an Nutzer-Interaktionen — etwa einer Ja/Nein-Entscheidung, Texteingabe oder Auswahl — hält der Lauf tatsächlich an und wartet auf dich.
Am Ende zeigt der Lauf ein deutliches Abschlusssymbol mit dem erreichten Endstatus. Ein laufender Run lässt sich über „Abbrechen“ vorzeitig stoppen.
Direkt zum Editor wechseln
Wer die Berechtigung „Flows anlegen und bearbeiten“ besitzt, sieht auf derselben Seite zusätzlich einen Button „Flow editieren“, um direkt in den Aufbau des Flows zu wechseln — praktisch, wenn ein manueller Testlauf zeigt, dass noch etwas angepasst werden muss.
Tipp
Starte einen neu gebauten oder geänderten Flow zunächst manuell, statt ihn direkt zu automatisieren. So erkennst du sofort, ob ein Modul unerwartete Werte liefert.
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