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Festpreis, Aufwand oder Monatspauschale?

Dieselbe Kalkulation, drei Angebote. Wir bieten den Website-Relaunch aus den beiden Beiträgen zuvor in allen drei Modellen an und rechnen aus, was bei welchem Verlauf bei dir ankommt.

9 Minuten Lesezeit

Die Frage vor der Frage

Das Modell folgt nicht der Vorliebe, sondern zwei Antworten: Wie genau lässt sich der Umfang heute beschreiben, und wie lange arbeitet ihr zusammen?

Ausgangslage Passendes Modell
Umfang beschrieben, Ergebnis abnehmbar, einmaliges Vorhaben Festpreis
Ziel klar, Weg offen — Recherche, Prototypen, laufende Entscheidungen Nach Aufwand mit Obergrenze
Wiederkehrende Arbeit über Monate, wechselnde Themen Monatspauschale

Für die Rechnungen unten gilt durchgehend: 354 geplante Stunden, 95 € Mischsatz, 1.980 € Fremdkosten und ein Angebot über 38.000 € netto.

Festpreis: der Umfang ist die Währung

Beim Festpreis verkaufst du ein Ergebnis, keine Stunden. Der Kunde bekommt Planungssicherheit, du bekommst den Puffer — und die Aufgabe, den Umfang zu halten.

Wie weit ein Festpreis trägt, zeigt der effektive Stundensatz bei unterschiedlichen Verläufen. Grundlage: 38.000 € minus 1.980 € Fremdkosten, also 36.020 € für die eigene Leistung.

Verlauf Stunden Effektiver Satz Bewertung
Wie geplant 354 102 € Über Listenpreis, wie kalkuliert
Leicht darüber 390 92 € Puffer wirkt, Projekt trägt
Deutlich darüber 430 84 € Unter Listenpreis, noch über den Kosten
Aus dem Ruder 470 77 € Genau auf der Kostendeckung

Ein Festpreis trägt erstaunlich weit — wenn du früh siehst, wohin er läuft.

Erst bei 33 % Mehraufwand landest du auf der Kostendeckung. Genau dafür ist der wöchentliche Blick auf Verbrauch und Fortschritt da.

Zwei Sätze machen den Festpreis sicher: Was ist enthalten, und was löst einen Nachtrag aus. Beides gehört ins Angebot, nicht ins spätere Gespräch.

Nach Aufwand: die Obergrenze macht es verkäuflich

Nach Aufwand rechnest du ab, was gebucht wurde. Der Kunde zahlt bei gutem Verlauf weniger, und du trägst kein Schätzrisiko. Verkäuflich wird das Modell durch eine Obergrenze und feste Zwischenstände.

Verlauf Stunden Festpreis Nach Aufwand, Deckel 38.000 €
Wie geplant 354 38.000 € 35.610 €
Leicht darüber 390 38.000 € 38.000 €
Deutlich darüber 430 38.000 € 38.000 €

Die Zahlen zeigen den Kern des Modells: Bei gutem Verlauf gibst du 2.390 € Puffer an den Kunden zurück. Ab 390 Stunden greift die Obergrenze — dann ist es ein Festpreis, nur ohne den Aufschlag, den du beim Festpreis eingerechnet hattest.

Deshalb passt Abrechnung nach Aufwand dorthin, wo der Umfang wirklich offen ist. Drei Vereinbarungen halten sie sauber: monatliche Abrechnung der gebuchten Stunden, ein Stundennachweis je Rechnung und ein Zwischenstand bei der Hälfte der Obergrenze.

Monatspauschale: verlässlich für beide Seiten

Die Pauschale verkauft keine Ergebnisse und keine Stunden, sondern Verfügbarkeit. Für die Agentur bedeutet das planbare Auslastung, für den Kunden einen festen Ansprechpartner.

Beispiel: 30 Stunden im Monat zu 95 € ergeben 2.850 € pauschal, also 34.200 € im Jahr. Entscheidend ist, was tatsächlich gebucht wird.

Tatsächlich gebucht Pauschale Effektiver Satz
28 Stunden 2.850 € 102 €
34 Stunden 2.850 € 84 €
38 Stunden 2.850 € 75 €

Acht Stunden Unterschied im Monat entscheiden über 27 € pro Stunde.

Bei 38 gebuchten Stunden liegt die Pauschale unter den 77 €, die deine Kosten decken. Deshalb lebt jede Pauschale von der monatlichen Auswertung.

Vier Regeln halten das Modell gesund: ein festes Stundenkontingent, ein Übertrag von höchstens einem Monat, ein vereinbarter Satz für Mehrleistung und eine jährliche Anpassung anhand der erfassten Stunden.

Was in jedes Angebot gehört

Unabhängig vom Modell entscheiden fünf Absätze darüber, wie ruhig das Projekt später läuft.

Leistungsumfang mit Mengen: sechs Seitentypen, zwanzig Seiten

Enthaltene Korrekturschleifen und der Satz für jede weitere

Was einen Nachtrag auslöst und wie er beauftragt wird

Mitwirkung des Kunden: Inhalte, Freigaben, Ansprechpartner

Zahlungsplan, im Beispiel 15.200 € / 11.400 € / 11.400 €

Gültigkeit des Angebots und der geplante Zeitraum

Der Zahlungsplan teilt sich im Beispiel in 40 % bei Beauftragung, 30 % nach der Designfreigabe und 30 % nach dem Launch. Damit finanziert sich das Projekt selbst.

So hilft dir worqy dabei

Mit worqy ist jedes der drei Modelle angenehm unkompliziert abzubilden. Angebot, Projekt, erfasste Stunden und Rechnung hängen zusammen.

Angebot mit Positionen und Historie

Leistungsumfang, Positionen, Versand und Folgeaktionen liegen im Angebot. Angenommene Angebote wandelst du direkt in eine Rechnung um.

Angebot erstellen und verwalten →

Der Festpreis als Projektbudget

Trage die Angebotssumme als Budget ein und verteile sie auf Projektleistungen. Verbrauch und Restbetrag begleiten dich durch das ganze Projekt.

Projektbudget →

Die Pauschale läuft von allein

Wiederkehrende Rechnungen erzeugen die Monatsrechnung automatisch, inklusive Platzhaltern für Zeitraum und Leistung.

Wiederkehrende Rechnungen →

Stundennachweis für die Abrechnung nach Aufwand

Die erfassten Zeiten liegen am Projekt und lassen sich je Zeitraum auswerten — die Grundlage jeder Rechnung nach Aufwand.

Reportingdetails →

Standardleistungen je Kunde

Hinterlege die Leistungen, die ein Kunde regelmäßig bezieht. Angebote und Projekte greifen darauf zurück, statt sie neu zu erfinden.

Kunden-Leistungen →

Monatlich sehen, welches Modell trägt

Die Monatsberichte zeigen Stunden, Kosten und Erlöse je Kunde und Projekt. So erkennst du, welches Modell bei welchem Kunden funktioniert.

Monatsberichte →

Schnell, übersichtlich, unkompliziert — worqy.

Tipp

Biete das Modell an, das zur Klarheit des Umfangs passt — und schreibe die Nachtragsregel in denselben Absatz wie den Preis. Dort wird sie gelesen.

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